Ein Dateiname sollte so ausdrucksstark sein, dass er unabhängig vom Speicherort funktioniert und für jede Person verständlich ist.

Aus einem Praktikum bei der Stadtverwaltung habe ich den Grundsatz für die Benennung meiner Dateien mitgenommen. Ein Dateiname sollte nachvollziehbar die wesentlichen Informationen zur Datei und zum Kontext der Entstehung und zur Verwendung abbilden.

Unabhängig vom Datei-Typ verwende ich in der Regel:

  • Datum im Format YYYY-MM-DD
  • Verfasser der Datei
  • Titel oder Thema des Dokuments
  • Beschreibung oder Bemerkung zur Datei

Zwei Beispiele für einfache Dateinamen:

  • 2021-02-21_Fuhrbach_Aufsatz-zum-Imperialismus_Druckfassung.pdf
  • 2021-02-21_Fuhrbach_Aufsatz zum Imperialismus (Druckfassung).pdf

Die einzelnen Elemente des Dateinamens setze ich mit einem Unterstrich ab. Innerhalb eines Elements bilde ich Leerstellen durch ein Minus oder durch ein Leerzeichen ab. Letzteres ist streng genommen nicht optimal, da das Leerzeichen in manchen Zeichensätzen als Sonderzeichen abgebildet wird. Das gilt auch für Umlaute.

In der Praxis sollten Lösungen so einheitlich wie möglich sein

Auf dem Bild zu diesem Beitrag ist eine Dateisammlung aus dem Schulunterricht dargestellt. In diesem Fall habe ich die Benennung der Dateien etwas variiert. Mein Name wird als Kürzel abgebildet. Außerdem habe ich das Fach und den Kurs mit in die Benennung aufgenommen. Die Systematik ist sicher noch nicht perfekt. Die Schule fehlt beispielsweise. Das Fach wiederum könnte auch als Kürzel abgebildet werden. Allerdings ist diese für Lernende zentrale Information dann nur mit einer Vorinformation verständlich.

Grundsätzlich bleibt jede Benennung personen- und projektbezogen. Man muss seine eigene Ordnung testen. Wichtig ist eine möglichst einheitliche Anwendung – also ein eigenes System. Natürlich wird auch darin nie alles geordnet sein. Insgesamt bin ich mit meiner Benennung und der thematischen Ablage in Ordnern ganz gut zurecht gekommen.