Musik

Grafik Clemens Fuhrbach - Keine Lust (Artwork 3000x3000px)
Foto DEINE VORSTADT - IMMER WIEDER ALTE LIEDER
Clemens Fuhrbach - Jeden ganzen Meter (Artwork Web)
Clemens Fuhrbach - Am Fluss (Artwork, Grafik)
Clemens Fuhrbach - Em Lääve Nit - Artwork (Grafik)
Clemens Fuhrbach - Ne Kölsche Reeperbahn - Artwork (Foto)
Vorstadt - Willy und Johnny 20,12 (Artwork 2, Grafik)
Willy und Johnny (Artwork, 2010)
Clemens Fuhrbach - Demos I, Artwork (Bild)

Demos (2009)

Vorstadt - Achtundzwanzigsieben (Grafik)

Anfänge (2006)

Text

Es geht um
mehr als
geschriebene
Zeichen

Was wir als ›Text‹ bedeutungsvoll nennen, entsteht immer dann, wenn ein Autor seine 1Wirklichkeit zeichenhaft bindet, ein Leser sie als neue 2Wirklichkeit konstruiert und beide miteinander in 3Wirklichkeit gemeinsam darüber sprechen, wie es eigentlich mehr ist.

Innen fühlt es sich so an

Es gibt keinen Fortschritt. Aber man lernt – damit zu leben. Muss. Der Wohlstand trinkt Glühwein. Der Spießbraten tropft. Im Zucker lacht das Zahnarztgesicht und die Fratze begegnet einem im omnipräsenten Maskenball ständig.

Innen fühlt es sich gut an. Sicherheit. Gewissheit. Man findet zu sich, wer oder was auch immer das ist oder da. Die Suche nimmt kein Ende. Das lernt man. Vielleicht ist das Finden das Leben.

*Am Rand führen Menschen Gespräche. Manchmal sind wir mittendrin. Das ›Ich bin es dann auch‹ teilt eine Story auf Insta. Digital jetzt; eben.“

Im Fernsehen läuft eine Doku über Amerika. Ich kriege Fernweh. Aber ich kann auch nicht zwei Leben gleichzeitig leben. Mit dem Einen scheitere ich am Zweiten und hoffe auf das Dritte? So geht die Sache sich nicht gut aus. Widerstand leisten? Erfolgreich; im Kleinen.

Das ›Ich‹ geht Zähneputzen und lacht in den Spiegel. Heute ist ein guter Tag. Hier und in Amerika. Wir denken an beide…

Das Experiment

Ein Roman. Fortlaufend seit 2018

Als ich vor der Tür stand, meine Schlüssel offensichtlich vergessen hatte und nun beim erneuten Abtasten meines Körpers feststellen musste, dass auch mein Smartphone nicht in erreichbarer Nähe war, bemerkte ich plötzlich, dass es keine Telefonzellen mehr gab.

Das Experiment ist ein Roman, der seit Januar 2018 fortlaufend entsteht und erscheint. Zu Beginn erlebt der Protagonist einen Tag der Veränderungen. Er kommt früher nach Hause als sonst, hat seinen Schlüssel vergessen und stellt nun im Hausflur fest, dass er mit den Ereignissen seiner Gegenwart völlig überfordert ist. Er sucht Erklärungen, sammelt Beobachtungen und erinnert sich an die Geschichte seiner Großmutter.

Kapitel 2
Gesamt

Kattowitz im Herbst

Impressionen einer Reise im Oktober 2017

War jetzt auf dem ersten Rundgang.
Gewöhne mich langsam an mich in der Stadt.
Es gibt diese Spannung sehr deutlich zwischen vergangener Arbeit und
glücklichem Heute riecht man die Kohle.

Kattowitz im Herbst entstand während und im Anschluss einer Tagungsreise im Oktober 2017 innerhalb von nur einer Woche als lyrische Verschlagwortung erfahrener Wirklichkeit und als Produkt subjektiver Verarbeitung und Übersetzung von erlebter Welt in ästhetische Sprache. Als lyrische Umsetzung von Emotionalität ist der Text als Partitur zum lauten Lesen geschrieben. Besonders die laute Lektüre als akustische Umsetzung von Sprache in ihrer gesamten Musikalität sei daher dem*r Leser*in ans Herz gelegt.

Theorie

Aktuelles Projekt

Polyphone Autorschaft als Politik in der Literatur ›Heinrich Bölls‹

Zur Autorschaft als Suche nach Ausdruck im Umgang mit Sprache

Das Thema der Polyphonen Autorschaft als Politik in der Literatur ›Heinrich Bölls‹ befasst sich mit der Frage, in welchem Selbstverständnis der Autor ›Heinrich Böll‹ sich in seiner Gesellschaft als Zeitgenosse bewegt hat und in welcher Art und Weise diese Haltung auf Werkebene sprachlich nachvollziehbar entwickelt werden kann. Am Beispiel wird so eine eine allgemeine Perspektive der Autorschaft in Abhängigkeit zur Gesellschaft der Gegenwart formuliert.

Publikationen

  • Besprechungen mit dem Selbst – Das ›Ich‹ als dialogischer Grenzraum in der Erzählung Was bleibt von Christa Wolf. In: (erscheint 2022).
  • Kommunikative Vergesellschaftung als sprachlicher Prozess und als Scheitern der bürgerlichen Gesellschaft an der Moderne im Roman Der schwarze Obelisk von Erich Maria Remarque.In: Thomas F. Schneider [et al.]: Erich Maria Remarque aus heutiger Sicht. Erich Maria Remarque Jahrbuch, V&R Unipress: Osnabrück 2021, S. 165-182.
  • Polyphone Identitätskonstruktion am Beispiel der Figur ›Heinrich Böll‹.
    In: Hermann Gätje und Sikander Singh (Hrsg.): Identitätskonzepte in der Literatur, Francke-Verlag: Tübingen 2021, S. 277-288.
  • Der gemeinsame Text als soziale Erfahrung im Deutschunterricht – kollaboratives Arbeiten und kooperatives Schreiben als Prinzip einer hybriden Didaktik.
    In: Nina Nowara-Matusik und Mariusz Jakosz (Hrsg.): Wortfolge, Nr. 5, Schlesische Universität Katowice: Sosnowiec 2021, S. 1-21.
  • Sprache und Gewalt in Heinz Strunks Der goldene Handschuh.
    In: Nina Nowara-Matusik (Hrsg.): Wortfolge, Nr. 4, Schlesische Universität Katowice: Sosnowiec 2020, S. 1-32.
  • Die Grenzüberschreitung als Prinzip in der Sprache von Heinrich Bölls Hörspiel Hausfriedensbruch.
    In: Agata Mirecka und Natalia Fuhry (Hrsg.): Zwischen Harmonie und Konflikt. Paarbeziehungen im europäischen Theater des 20. und 21. Jahrhunderts, Reihe Warschauer Studien zur Kultur- und Literaturwissenschaft, Peter Lang: Berlin [u.a.] 2020, S. 97-108.
  • Frei zu sein, heißt, frei zu singen – das politische Lied vom ‚Vormärz‘ bis in die Gegenwart.
    In: Joanna Godlewicz-Adamiec und Tomasz Szybisty (Hrsg.): Literatura a polityka / Literatur und Politik, Verlag der Universität Warschau: Warschau 2020, S. 141-154.
  • Der private ›Böll‹ als Autor der Öffentlichkeit. Von »Zeitgenossenschaft« zu ›Zeitgenossenschaft‹.
    In: Renata Dampc-Jarosz und Pawel Zimniak (Hrsg.): Politischen Konjunkturen zum Trotz. Heinrich Bölls Wirklichkeitsrepräsentationen, Studien zum 100. Geburtstag des Schriftstellers, Formen der Erinnerung, Band 67, herausgegeben von Jürgen Reulecke und Birgit Neumann, V&R unipress: Göttingen 2018, S. 71-84.
  • Erich Maria Remarque zum 50. Todestag. Schlesische Universität Katowice/Sosnowiec mit dem Erich-Maria-Remarque Friedenszentrum Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und der CINiBA in Katowice 2021.
  • Be-/Ein-/Abgrenzungen: literatur- und sprachwissenschaftliche Perspektiven, Online-Tagung der Schlesischen Universität Katowice/Sosnowiec 2021.
  • Identitätskonzepte in der Literatur. Internationale Konferenz, veranstaltet durch das Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes, Saarbrücken 2019.
  • Literatur und Politik, veranstaltet durch die Universitäten Warschau, Krakau, Wuppertal und Santiago de Compostella, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Krakau, 2019.
  • Paarbeziehungen auf der Bühne des 20. und 21. Jahrhunderts, veranstaltet durch die Pädagogische Hochschule Krakau in Kooperation mit der TU Dortmund, 2019.
  • Krieg in der Literatur, Literatur im Krieg. Tagung der Schlesischen Universität Katowice/Sosnowiec. Besucher der Tagung und des Instituts für germanische Philologie in Sosnowiec, Veranstaltung eines Seminars zum Thema „Kreatives Schreiben als Experiment im wissenschaftlichen Alltag“, 2018.
  • „POETUS LITERARUS“. HEINRICH BÖLL ZUM 100. GEBURTSTAG, veranstaltet durch die Schlesische Universität Katowice/Sosnowiec in Zusammenarbeit mit u.a. der Heinrich-Böll-Stiftung e.V., 2017.
  • Die Zukunft der Wissensspeicher, veranstaltet durch das Wissenschaftsforum der Universität Konstanz und die Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf, 2015.
  • Richeza-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung mit dem Projekt „Frei zu sein, heißt, frei zu singen – politische Lieder gestern und heute in Polen, der DDR und in der Bundesrepublik“ – in Zusammenarbeit mit Prof. Matthias Bickenbach (Köln, DE) und Prof. Renata Dampc-Jarosz (Sosnowiec/Katowice, PL).

Über diese Seite

Du bist auf der Website von Clemens Fuhrbach. Der Germanist, Autor und Musiker lebt und arbeitet in Köln. Er studierte die Fächer Deutsch, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität zu Köln und legte das Zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen ab. Sein Promotionsprojekt befasst sich mit dem Thema ‚Polyphone Autorschaft als Politik in der Literatur Heinrich Bölls‘. Auf dieser Seite werden wissenschaftliche und literarische Projekte vorgestellt. Außerdem werden Arbeiten als Musiker und Songwriter gezeigt. 

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