Einträge von Clemens Fuhrbach

Köln XY-Z?

Köln XY-Z? // Ende Juli / abseits der Datenbank / Word Dokumente geschlossen / Tabellen für morgen farbig markiert / nur noch mal eben / auf einen Sprung / ans Wasser / nicht ins / – zum Abschied. // Abgesang / solo. // Stille. // Verabschiedung vom alten Proberaum / ein paar Jahre / sind dann doch / eine (verdammt lang her) lange Zeit. // Eben dann …

Kölner Dom, Sonne, et cetera

Kölner Dom, Sonne, et cetera // Im Sommer zieht es die Menschen aus der Stadt ans Wasser / in Köln an den Rhein / mit Blick auf zwei Spitzen / die im Sonnenuntergang / sich wie Dornen gegen den Himmel stellen / um noch etwas zu bleiben / heute / dann Nacht. // Wir sitzen am Ufer / morgen schon wieder/ mitten im …

Frei zu sein, heißt, frei zu singen

Das politische Lied ist seit jeher nicht nur der Ausdruck des politischen Denkens, sondern es steht in der Schnittstelle des Sagbaren und vermittelt so die soziale Grenzerfahrung durch Sprache. Wie frei ist man wirklich und wie kommt die Unabhängigkeit in der Sprache der Lieder zum Ausdruck? Dieser Leitfrage wollen wir in einem gemeinsamen Workshop mit deutschen und polnischen Studierenden nachgehen.

Kalk 19-I (im Sommer)

Kalk 19-I (im Sommer) // Ich komme in die Kneipe / unverhofft / höre Musik / bin eigentlich längst auf dem Weg nach Hause / also wollte eigentlich gar nicht mehr raus / aber der Sommer ist warm / endlich / und der Sport steckt mir auch noch in den Knochen / die Straßenbahn kommt / als ich doch noch mal aufbreche / …

Blut

In den letzten Tagen habe ich Heinz Strunks‘ Der goldene Handschuh gelesen und dabei hat mich mehrere Male wiederholt der Ekel gepackt. Eine gewisse Betroffenheit hat sich in empathischen Momenten auch eingestellt. Was dargestellt wird, geht über das Verständnis hinaus. Zur Entspannung habe ich dann in den Pausen zur Lektüre ein Bild gemalt. Dass es den Titel „Blut“ trägt, ist dem Schicksal der Parallelität geschuldet.

Eine komische Situation²

Er steigt ein, sieht umher, sieht eigentlich nichts. Station für Station das gleiche Spiel, bis sie einsteigt und ihn mitbringt. Normalerweise ist er ein Grund für ihn, sie nicht anzusehen. Doch heute ist es anders, denn er liegt hilflos da und vermittelt dennoch friedvolle Ruhe. Vielleicht gibt es ihn auch, der ihn als den Schwächeren zeigt, doch nicht hier, nicht jetzt. Sie ist…

Aus der Werkstatt

Aus der Werkstatt // …im Prozess. / Mit der Kaffeetasse durch die Zeit / bin noch immer wach / die Folie blättert langsam ab / an uns Beiden / aber verbraucht sehen wir noch nicht aus / auch wenn das Licht sich in die Furchen gräbt / bis unter die weiße Haut, die wir teilen / …

Keine Lust

Sieht ganz schön düster aus / Wie haltet ihr das aus / Bin heute ganz schön fertig / Deshalb glaub ich werd‘ ich / Einfach mal nichts tun / Pizza bestellen / Ab auf das Sofa / Mit Netflix chillen / Telekommunikation / Ist mir total egal / Der Rest der Welt / Kann mich mal / …