Andrer Typ, paar Jahre später

  Weihnachten (1864) Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus in’s freie Feld, Hehres Glänzen, heil’ges […]

Die Stadt regelt den Rest

Die Stadt regelt den Rest // Wenn man / von der „Party“ kommt / und die Stadt fängt dich auf / so wie damals / als man nicht wusste / was das ist // was da ist / die Luft / atmen / die genaue Geschichte / in ein paar Elementen / jenseits / dir […]

Irgendwas bleibt, immerhin etwas

Irgendwas bleibt, immerhin etwas // Wenn nichts bleibt / ist das ein komisches Gefühl / wenn du gehst / bleibt dann wirklich nichts außer mir / außer uns / außer dir / ohne dich / sitz ich anders / stehe unruhig / warte auf die Musik / die dann kommt / aber es tanzt sich […]

Komm‘ klar

Ich verstehe dein Problem nicht und finde, dass man UNS nicht bewerten kann. Du behandelst mich wie deinen Hund an der Leine aber die Kontrolle über mich habe ich längst nicht verloren. Die Äußerlichkeiten entscheiden nicht über eine Beziehung. Deine Agentenphantasie spricht mich nicht an, eher im Gegenteil: ich verstehe das nicht und wieder streiten […]

Offline

ICH HABE DEN „NACHTMODUS“ EINGESCHALTET SCHLAFEN BESSERNIE HÖRE STIMMEN IM TWITTERFEED OBSZÖNE GESTEN TREFFEN MICH NICHT ICH HABE KEINE freunde   Antwort an Anke Glasmacher: Virtuell, 2016.  

Klebstoff

Klebstoff // Zerrissen die Zeit / nicht die Idee / die vor uns Bestand hatte / und heute schon nach uns verweilt / da spielt irgendwo / dieselbe Musik / schon seit immer / playalong / auf der letzten Rille / kein Ordnungsamt / kein TÜV / keine hundert Kilometer / tausend und mehr / […]

Sandkuchengedicht

Suppe gekocht / Krautsalat gemacht / Kartoffelpürree angesetzt / Brathähnchen eingerieben / Arbeiten /  noch etwas / Fitnesstudio / dann / Kiosk /  vielleicht / Belohnungsbier (?) /  vielleicht! / Ofen / an / Dusche / Warten auf S.*** / …

Brotgedicht

Oder: / Keine toten Enten / mehr… / d.i. Keine moralische Erinnerung, / nur und doch / zum freien Grillen / im Schrebergarten verfasst. / / Als ich klein war, sammelten wir das alte / Brot in einem Beutel / – – – bis der voll war, dann gingen wir zum Teich / und fütterten die Enten. / (hier bitte geräuschlose / Abbildung von Enten vorstellen) / / Heute esse ich

Ein Anfang

10. März 2017 / 12:32 Uhr / Köln / Ein Anfang / Große Dinge passieren nicht zwei Mal / Und vielleicht – doch – ja – noch ein Mal / —– / Ich verstehe nicht alles / höre manchmal nicht zu / wenn und weil ich zu inbrünstig spreche / und doch möchte ich hören / was dich kümmert, beschäftigt

Über den Schatten

4. 9. 15 Über den Schatten Ich bin kein Held, die Chance vertan, nicht weiter schlimm und bin doch gewillt weiter Anschluss zu suchen; wegen mir, wegen uns, wegen mir, vielleicht auch wegen dir. Vielleicht? Nein, ganz sicher, aber kennen werde ich dich nie, kenne mich ja selber nie wirklich, zu wenig zumindest. Können wir […]

Das neue Jahr 2015

Foto im Juli 2015 in Köln-Kalk. Gesprochen und geschrieben Anfang Januar 2015, neu gesetzt 2020. Das ist es also: Das neue Jahr. Zweitausendfünfzehn Ein ganz schön Irgendwie komisches Wort Wenn man es ausschreibt Was man ja eigentlich nicht tut „Sollte man ja eigentlich nicht tun…“ Sagt Katrin, während der Schweinebraten Ganz langsam verkrustet Oder eben […]