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Foto Solange die Mühlen malen (08.12.2019)

Foto Solange die Mühlen malen (08.12.2019)

08. Dezember 2019

Solange die Mühlen malen // Mann an der Theke steht auf Oper und Punkrock / „…leider schaffe ich es nicht mehr, euch zu hören…“ / „…klang gut.“ / „Euer Sound gefällt mir…“ / „…solange halte ich nicht mehr durch…“ / „…in meinem Alter.“ / „…ich bin zu besoffen…“ / „…meinen Vater habe ich nicht gekannt…“ / „…war Opernsänger…“ / „…von Wagner zur Rockmusik ist es ja nicht mehr weit.“ // Aussagen stehen im Raum / müsste man prüfen / stehen für sich. // Ich male das Bild / von gestern / am Tag danach / alles erlebt wie auf Schienen / im Zeitraffer / Freunde fürs Leben / das kommt einem ganz plötzlich so kurz vor / Acryl trocknet schneller als Öl / in Öl ist die Farbe brillanter / keine Farbe ist das bessere Blatt / am seidenen Faden folgen Pinselbewegungen / dreht sich die Rolle über die Leinwand / gräbt sich der Spachtel / von Pigment zu Pigment / bis es plötzlich für einen Moment ganz genau so ist / als wärest du / er oder sie / ganz plötzlich da / für einen Moment nur / der genau das ist / dieses kurze „Für immer.“ / nachdem man sich nur sehnt / weil die Falten verwerfen / was nicht für immer hier bleibt und gerade deshalb so schön ist / dass man jeden einzelnen Bildpunkt / krampfhaft fordert / sich in einem Pixel zu reduzieren / auf das Wesentliche / das Kondensat aus mindestens Zwei / Familie und Freunde / zwei tapfere Gefährten*innen / für immer und jetzt / bis die Feuchtigkeit die Leinwand verlässt / etwas das bleibt / wie der Rauch über dem Schornstein / und das Bild / das sich einfach / in verschiedenen Stimmen verflüchtigt / und gerade dann so konkret wird / dass die Emotion / das bisschen Vernunft lächelnd kontert / um sich einfach zu lieben / im gemeinsamen Glück / für einen Moment / jenseits der Zeit / als hätte man den Vater getroffen / „…oder wenigstens mal singen gehört.“ / Jenseits des vergangen Körpers / durch die Generationen von morgen / heute und gestern.

Foto Fragmente 10. September 2019

Zwischen den Zeilen sammeln sich gelbe Markierungen und Seite für Seite kommen Dinge hinzu, andere fallen weg. Wer aufmerksam liest, nimmt das abstrakte Gegenüber ernst. Das ist eine Frage des Respekts. Das Gefühl, dass man zu wenig gelesen hat, das bleibt und wächst täglich. Dennoch kommt mit jedem geschlossenen Buchdeckel auch die Gewissheit hinzu, dass man immerhin ein nächstes Kapitel hinzugefügt hat – und man muss ja schließlich selbst auch immer wieder mal etwas schreiben. Und auch der Tag eines Autors hat nur 24 Stunden. In Worten: Vierundzwanzig.

Tatsächlich ist es so, dass mir das Klackern der Tastatur fehlt, wenn ich ein paar Tage aus dem Haus bin. Unterwegs fällt mir das gar nicht so auf. Aber wenn ich dann wieder am Schreibtisch sitze und die Finger auf die schwarzen Plastiktasten lege, dann kehrt eine gewisse Beruhigung ein. Manchmal schreibe ich ins Blaue hinein. Da fällt mir heute mal wieder Kommentar einer Professorin ein: „Vielen Dank für Ihren impressionistischen Vortrag.“ – Ich bin noch immer froh, dass ich im Plenum saß und nicht gemeint war. Obwohl es eine große Kunst ist, eine Situation sozial so würdevoll zu vermitteln, dass alle Beteiligten gut in der Sache aussehen, ohne ein kritisches Bild zu verhindern.

Foto Tagebuch 10. September 2019

Ich schreibe also manchmal ins Blaue hinein und manchmal plane ich sorgsam. Das wissenschaftliche Schreiben ist eine ganz andere Geschichte. Da wird jeder Satz noch einmal völlig anders geprüft. Es geht um die Rhetorik, die klare Argumentation und schließlich die gleichzeitige, fluide Vermittlung durch eine grammatisch sauber klingende Sprache. Manchmal ist das ein sehr radikaler Prozess, weil es am Ende um das reine Kondensat geht – nicht um den Weg ans Ziel. Da werden Sätzen gestrichen, Kapitel verworfen und nicht zuletzt Kompromisse zu Gunsten der Sache gemacht. Man stellt das Eigene hinten an, bestenfalls spielt es gar keine Rolle. Der Körper bleibt allerdings immer die Bedingung des Schreibens. Soweit würde sicher auch der gute Foucault mir zustimmen – hoffentlich.

Das literarische Schreiben ist anders. Es gönnt mehr Raum. Lässt einem freieren Lauf in der Handlung und die Figuren müssen sich nicht durch Fußnoten beweisen, sondern durch ihre widerspenstigen Stimmen und ihre eigensinnige Sprache. Dennoch passiert auch hier nicht alles aus dem Nichts. Je länger eine Geschichte einen begleitet und je konkreter der Text wird, desto mehr entsteht drumherum. Da liegen Entwürfe, Textfetzen, Fragmente und Zeichnungen. Hier ist was als Sprachmemo aufgezeichnet, dort findet man Fotos in der Cloud, die für diese oder jene Szene eine Erinnerung sein sollten. Irgendwann schreibt man dann das Kapitel endlich und hat die meisten Vorarbeiten gar nicht mehr direkt auf dem Schirm, aber irgendwo im sog. „Hinterkopf“ – das Schreiben ist und bleibt ein seltsamer Prozess des Atmens durch Zeichen.

Ich setze mich noch einmal an den Schreibtisch und gebe mich dem Klackern hin. Mal sehen was heute noch kommt. Es muss ja nicht immer gleich die Erfüllung des großen Konzeptes sein, die den Körper und die Figuren auf dem Weg dorthin trainieren.

 

Foto Headphones

Foto Headphones

07. September 2019

Headphones // Ein paar Minuten gegen das Licht / für ein paar Takte im Regen / für ein paar Akkorde so wie 2006 / im Leben den Anker werfen / der Rastplatz auf dem Weg ins Glück ist die Musik. //

Foto Arbeiterviertel

Ich wohne nun eine ganze Weile in Kalk. Laufe durch Buchforst zur Bahn. Mal schleiche ich nachts durch die Straßen, mal bin ich wachsam wie ein übereifriger Jagdhund in Erwartung der nächsten erfolgreichen Fährte. Wenn ich nach Hause komme, komme ich mittlerweile hier her. Man gewöhnt sich an die Häuser. Den Dreck auf der Straße. Den Lärm vom Güterbahnhof. Das Quietschen wenn sich der Stahl aneinander reibt. Man gewöhnt sich auch an die Menschen mit denen man lebt – nie wirklich, nie ganz. Auch sie quietschen irgendwie. Mitten in der Stadt teilt sich das Viertel in einen Bereich für Gebliebene und einen Durchgangsbereich für die immer aufstrebende Jugend.

Manchmal zieht sich diese „Jugend“ bis in den Ruhestand. Aber die Euphorie und die Hoffnung des Anfangs und darauf, dass alles auch hätte anders kommen können und das Wissen darum, dass es manchmal auch immer noch anders kommt, hält hier viele erstaunlich jung – trotz der ewigen Zigarette in der Kneipe ums Eck, die es hier natürlich noch gibt. Mittlerweile müssen die rauchenden Köpfe raus. Da boxen sich schon mal zwei wegen des zusätzlichen Stresses. Letztes Jahr erst fallen zwei Kampfhähne einfach um. Der eine wiegt doppelt so viel wie der andere. Die Wirtin kommt auf den Bürgersteig und ruft ihm irgendwas zu. Sie habe ihm doch gesagt er solle jetzt nach Hause gehen. Morgen haben sich hier eh alle wieder lieb und liegen sich in den Armen. Trotz der ständigen Zwietracht. Die Gruppe der anderen steht drumherum und starrt mit glasigen Augen in dieses seltsame Nichts, das hier das Highlight des Tages bleibt. Und das ist nicht mal Ironie, schließlich kommt die Polizei wenige Minuten später um die Ecke und konterkariert die Dramaturgie des Samstags, der hier um 17:59 Uhr schon deutliche Spuren der Zersetzung hinterlassen hat.

Ein paar Meter weiter treffe ich auf die Nachbarschaft. Hinter dem Fenster, das eigentlich immer offensteht; fast wie ein Beichtstuhl für jedermann*frau. Das Loch ist das offene Ohr des Viertels. Hier sammelt sich das, was niemand über Twitter erfährt. Einmal wurde einer lauthals weggeschickt. Es blieb eine Ausnahme (soweit ich weiß). Aus der Wohnung riecht es immer ein wenig nach kaltem Rauch, auch wenn gerade niemand in Sicht- oder Hörweite ist. Der Geruch schmeckt nach alten Möbeln und kaltem Fett. Aber irgendwie bekommt dieses Fenster gerade dadurch so etwas wie Leben eingehaucht. Die ständige Präsenz des Gestern ist hier im kalten Fett konserviert. Gespräche über wie viele Hunde mögen hier schon erfolgreich geführt worden sein? Es muss sich um einige Generationen handeln. Heute spielen alte Hunde keine Rolle. Neue Gespräche kommen dazu. Man hat sich zum Grillen getroffen. Der Startschuss muss schon etwas her sein. Auf der Mauer liegen einige Halbe. Natürlich sind sie allesamt leer. Ich schätze die Zahl auf etwa einen Kasten. Halb Gilden, halb Reissdorf – in jedem Falle Kölsch. Wenn ich auf dem Heimweg bin, wird sich die Sammlung um einen Mauerabschnitt verlängert haben, da bin ich mir sicher. Die Stimmung ist hier am Wochenende immer noch gelöster als unter der Woche. Wenn das Wetter passt, trifft man sich in der Gemeinschaft. Irgendwie sieht es aus, als gäbe es für jeden einen sicheren Platz.

Kindern wird hier besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Man kümmert sich. Alkohol hin oder her. Ein Planschbecken steht auf der Wiese neben dem Spielplatz, der keiner mehr ist. Vor einigen Jahren hat man die baufälligen Klettergerüste entfernt. Geblieben ist dreckiger Sand. Wahrscheinlich folgen die sich gegenüberliegenden Wohnblocks bald und werden abgerissen. Wenn die neuen Häuser stehen, sind die Kinder längst von hier weg – nicht bis ans andere Ende der Welt, aber in eine andere Straße gezogen. Man denkt hier klein. Und authentisch. Weiter kommt man nicht. Das ist so. Kein Grund zur Depression. Hier muss man das Leben hart arbeiten. Man bleibt bescheiden. Manche bleiben immer an Ort und Stelle und werden einfach alt. Ein paar Häuser weiter lehnt einer auf dem Balkon. An anderer Stelle raucht einer am Fenster. Der Mann in der Trainingsjacke vom Fußballverein ist heute wohl allein in seiner Wohnung. Normal vertritt er sich etwas wirr die Füße vor der Tür, nachdem der Pflegedienst da war.

Die Wiese mit dem Pool der „armen Leute“ macht einiges her. Spielzeug liegt auf dem Rasen. Es sieht alles irgendwie zufällig, aber sehr liebevoll hergerichtet aus. Neben dem Gerede der solidarischen Gemeinschaft klingen die Kinderstimmen gleichermaßen wie das Glück vergangener Tage und die zukünftige Erinnerung an die gemeinsame Zeit, damals im Sommer, als man Pläne schmiedend in den Sternenhimmel starrte und darauf wartete, dass die Erwachsenen sich darüber beschweren, dass man immer noch wach sei. Aber man hatte hier ein sehr lockeres Händchen in Sachen Erziehung und damit ist das Gegenteil von Gewalt gemeint. Konturlos bliebt das Zusammenleben trotzdem nicht. Tagsüber sprach man manchmal von einer anderen Welt. Man erzählte sich von dem, was andere „Reisen“ nannten, aber man selbst nicht mal im Urlaub finanzieren konnte. Die Realität war ernst. Aber ehrlich. Kein Amerika, Australien oder Neuseeland. Träume blieben bodenständig. Manche fuhren natürlich in den Ferien in die von anderen so genannte „Heimat“. Das war aber kein Reisen. Andere blieben auch deshalb einfach hier. In der Grundschule sagte ein Kind einmal einen Satz, den es aufgeschnappt hatte und der fast schon philosophisch klang: „Flugzeuge sind fremde Himmelskörper“.

Eigentlich ist die Heimat hier in Köln-Kalk, die Nachbarschaft und der erste Junge mit dem man hier im Kellereingang schlief. Zumindest fast. Das gemeinsame Spiel. Die Sprünge ins kalte Wasser im Pool. Das seltsame Lachen von einer Frau in der Gruppe. Der Einfallsreichtum des Mannes, über den sie alle herzhaft grübeln – wenn er gerade für fünf Minuten auf der Toilette verschwindet, aber natürlich alles im hellhörigen Hof mitverfolgen kann. Und es ist dieser zynische Realismus und der unangestrengte Humor von allen in dieser besonderen Gemeinschaft.

Natürlich ist die Mauer ein Grenzfall. Inmitten von Holzkohle und Fleisch riecht der Alkohol scharf und treibt die Unruhe des Entzugs auch in die Kinderlunge. Der Tremor, den glückliche Tage hinterlassen, ist keiner von dem man in schlechten Zeiten zur Ruhe findet. Der Schlaf bleibt stets unruhig, wenn man direkt an der Autobahn wohnt. Und wenn die Miete wieder fällig ist, aber das Konto leer und der Wohnraum doch ohnehin nicht reicht. Man sucht das Glück in der Luft. Zwischen den Häusern. Die Hoffnung auf ein Leben irgendwo anders in Freiheit bleibt. Aber ob der Aufstieg gelingt und wer eine faire Chance bekommt, das steht nicht in den Sternen, sondern auf der Monatsendabrechnung. Es ist greifbar. Oder eben nicht. Manchmal fahren hier Autos über die Straße, die noch illegaler aussehen, als sie klingen. Schwarzgeld, Drogen oder Schutzgeld – man sieht die Kriminalität, wenn man genau hinschaut. Erst neulich standen zwei Männer im Kiosk, einer an der Tür, einer im Raum. Der Kioskbesitzer – ich habe übrigens erst durch einen seltsamen Zufall begriffen, dass Er nicht der Andere ist, der auch manchmal hier ist; Er betreibt den Laden wohl mit seinem Bruder zusammen; ich verband beide bis zuletzt nicht mit derselben Registrierkasse (verrückt!) – dieser nette Mann überweist gerade mit seinem Handy Geld ins Ausland und ist heute angespannt wie eigentlich nie. Und das liegt wohl kaum daran, dass ich nach dem Sport alkoholfreies Bier kaufe…

Foto Arbeiterviertel

Foto Blau machen 2019

Neulich ist es passiert. Ich schüttelte die falschen Hände. Jetzt sind meine kontaminiert. Ich nutze den Zustand der eingetretenen Blaufleckenkrankheit und schreibe von meinem Leiden. Die Aristokraten*innen sind darüber besorgt. Die Masken sitzen längst nicht mehr sicher. Locker sitzt ein*e Jede*r in seinem (sic!)1 Stuhl. Man kennt sich jetzt auch darüber hinaus. Und man befürchtet die baldige Enthauptung oder die nackte Entblößung zur Schande der eigenen Natur gegen die anderen. Wer sind sie „die anderen“ oder die Anderen? Wir sind’s bloß! Man erkennt sich so langsam, wer oder was dahinter steckt, wenn sie sich treffen – abseits der Stadt. Ohne uns! Ihren Pöbel. Am Rande der Zivilisation. Irgendwo – vielleicht in einer klimatisierten Wüste, wo das Öl fließt und wo Verträge über Krieg und Frieden, Zukunft und das Schicksal der Massen sehr nüchtern bei einem Kamelrennen verwettet werden. Jungfräulich hängen da die ersten Preise wie tote Hühner im Asiamarkt.

Der konservative Schleier der kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft hat sichtbare Flecken. Waschen hilft nicht. Nicht mal mit dem guten Persil. Das Weiß ist gefährdet. Die Bombe muss platzen. Sonst hat sie ihren Zweck verfehlt. Und nach der Revolution? Beginnt alles wieder von vorn. Wenn sich der Organismus geschüttelt und die Blauen sich wieder gefunden haben. Gebürtig sind sie Aristokraten. Nach der Geburt sind sie einfache Menschen. Wir sind die Anderen und wir werden manchmal wie sie. Gebürtig sind wir – genauso gefährdet. Das Blau schmilzt in der Lunge. Das Kamel in der Wüste plant den Widerstand. Morgen werden wir uns verbünden. Gegen den Schleier und gegen die Opportunisten und Feinde der friedlichen Welt.

 

Foto Blau machen 2019

Anmerkungen

  1. Die Aristokraten feiern den König und gönnen der Königin die Repräsentation.

Foto Köln XY-Z?

29. Juli 2019

Köln XY-Z? // Ende Juli / abseits der Datenbank / Word Dokumente geschlossen / Tabellen für morgen farbig markiert / nur noch mal eben / auf einen Sprung / ans Wasser / nicht ins / – zum Abschied. // Abgesang / solo. // Stille. // Verabschiedung vom alten Proberaum / ein paar Jahre / sind dann doch / eine (verdammt lang her) lange Zeit. // Eben dann auch das letzte Mal / am Kiosk gewesen / der am Herzen verwachsen ist / bei allen / wie alles hier / wo Montagabende / es geschafft haben / dem Kater zu trotzen / bevor es dann wirklich ernst wurde / mit allem / gemeinsam / – mit der Band / zusammen- /gewachsen. // Furchen graben sich / nun / als die Noten zu langer Nächte / in das weiche Gesicht / zu lang nur / wenn es / wieder / hell wird / aber das Ende noch dauert / … // … manchmal wird das Ende dann unerwartet / ganz konkret / dann folgt der Abschied / das letzte „Goodbye“ – auf unbestimmte Zeit / Gaslight Anthem erzählen im Hintergrund sie seien „older now“ / und wir sind es jetzt auch / eine Tür geht auf / eine andere zu / das war es für heute / ist es für jetzt / der Raum ist klimatisiert / die Wärme dennoch schwer zu ertragen / die Vorstadt zieht um / muss / aber / hart zu ertragen. // Zusammen ist man / wenigstens / weniger allein / nie so sehr / wie heute / und zusammen ist man / was die Musik erst so richtig erfordert / nicht nur eine Band / sondern Charakter. // Auf in das nächste letzte Gefecht! das so dem Leben sogar irgendwie Freude bereitet. // Und das Wasser fließt, die Sonne geht unter – / Züge passieren die Brücke und die KVB kommt noch immer „sofort“ / in einer Minute / oder in fünfzehn. // Ist aber eigentlich auch egal / denn „als Gott die Zeit schuf, hat er genug davon gemacht“ / das merkt man an Tagen wie diesen / und das gilt / besonders / für Köln.

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Kölner Dom, Sonne, et cetera / Rheinboulevard (05. Juli 2019)

Kölner Dom, Sonne, et cetera / Rheinboulevard (05. Juli 2019)

06. Juli 2019

Kölner Dom, Sonne, et cetera // Im Sommer zieht es die Menschen aus der Stadt ans Wasser / in Köln an den Rhein / mit Blick auf zwei Spitzen / die im Sonnenuntergang / sich wie Dornen gegen den Himmel stellen / um noch etwas zu bleiben / heute / dann Nacht. // Wir sitzen am Ufer / morgen schon wieder/ mitten im Sommer / wie die Termiten / wenn die Schicht uns nicht bindet / und der Alltag mal zwei Minuten egal ist. // Sie reden miteinander / im Hintergrund läuft ihre Musik / Generationen vermischen sich / genau wie Milieus / vereint in kalten Getränken / und in dem Bedürfnis nach Sprache / die nicht digital korrigiert wird. // Clickbait sind heute Brezeln für Tauben / gefällt schon 300 / Liebe gekauft / nebenan ‚kennen‘ sich Menschen von Tinder / gefällt schon / *___* / Lückentexte als Integrationsprogramm / deutsche Sprache / will geübt sein. // Sie finden Antworten / gegen den jeweiligen Dornröschenschlaf / Männerquote im Märchen / manchmal lieber Prinzessin… // Sie finden sich kostümiert im Missverständis / und gehen heute nicht auseinander / erst morgen – / anders. // Eine durchgeführte Aktion nennt sich ‚entfolgen‘ / eine andere ‚blockieren‘ / man trifft sich wieder und kennt sich noch immer nicht / aber am Wasser wartet schon die neue Chance / jeden Tag / jedes Jahr / jedes Leben / und sogar noch eins länger. // Gefällt schon / *___* 


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Foto Kalk 19-I (im Sommer)

Foto Kalk 19-I (im Sommer)

22. Juni 2019

Kalk 19-I (im Sommer)

Ich komme in die Kneipe / unverhofft / höre Musik / bin eigentlich längst auf dem Weg nach Hause / also wollte eigentlich gar nicht mehr raus / aber der Sommer ist warm / endlich / und der Sport steckt mir auch noch in den Knochen / die Straßenbahn kommt / als ich doch noch mal aufbreche / ich bin wieder in Deutz / ich bin wieder dort / wo ich… / wie gestern / nur ohne Backstreet Boys / heute ist Phil Collins am anderen Ende der Stadt / das merkt man als ich / den Rhein wieder verlasse / es ist doch etwas kalt / 18° und T-Shirt / „Pussy“ / = sexistische Sprache / „Fuck“ / = das auch / Aus dem Hintergrund: „Wie soll man denn…, darf man denn überhaupt… noch irgendwo und wie denn dann fluchen. Heidewitzka! Oder ist das auch…“ / Die Antwort: Versuch es doch einfach in cool und ganz ohne Beleidigung. / Ich verlasse Deutz / die Fans von heute steigen noch vor mir aus / dann Kalk Kapelle / eigentlich reicht’s auch / der Spaziergang / durch die Nacht / ganz unverhofft. // Hopla / Leute davor / auf dem Heimweg / der Junge kommt heut später nach Hause / Jazz / unerwartet / gegen die Planung / im Sinne der Spontaneität / gegen die Vernunft / bei halbem Gewissen – immerhin. // Dann ist wahrscheinlich bald morgen / wir werden sehen…

#strassengedicht #gebrauchslyrik#lyrik #gedichte #sommer #stadt#köln #rhein #deutz #kalk #jazz #philcollins #backstreetboys

Foto/Bild Blut (05.06.2019)

Der Aschenbecher ist schon gut voll mit Kippen und allem Möglichen. Und noch das Bier drauf, eine schöne Suppe ist das. Tampon-Günter schaut Herbert an und krächzt: «UND JETZT MAL ORDENTLICH DURCHSPÜLEN!» Herbert […] weiß, was kommt. Günter setzt den Aschenbecher an und trinkt den Inhalt in einem Zug aus. Dann schüttelt er sich. […] Ab und an muss Güter sich und den anderen beweisen, dass er der Härteste ist, immer noch. 1

In den letzten Tagen habe ich Heinz Strunks‘ Der goldene Handschuh gelesen und dabei hat mich mehrere Male wiederholt der Ekel gepackt. Mir sind Männer wie Frauen, Handlungen, Vorstellungen oder Phantasien und Verhaltensweisen dieser Geschichte so fremd, dass ich manchmal am Ende der eigenen Sprache war. Dann habe ich den Menschen gesucht und versucht zu verstehen. Eine gewisse Betroffenheit hat sich in empathischen Momenten durchaus eingestellt. Was dargestellt wird, geht dennoch über das einfache Verständnis hinaus. Zur Entspannung habe ich dann, in den Pausen, zur Lektüre ein Bild gemalt. Dass es den Titel „Blut“ trägt, ist dem Schicksal der Parallelität geschuldet. Der Rest ist – glücklicherweise – nur ein Spiel mit Werkzeugen und der Materialität der Farbe. Ganz frei von Gewalt.

Werkzeuge, Gerüche und Ölfarben

Vor etwa zwanzig Jahren gerieten das erste Mal Ölfarben in meine Hände. Ich wollte nicht Maler werden, aber malen. Probieren, was mit der Leinwand passiert, wie man Ideen aus dem Kopf in die Wirklichkeit bringt. Sehr schnell scheiterte ich an meinem regulierten Denken und dem fehlenden Talent zur realistischen Darstellung. Kein Bild aus dem Kopf wurde Wirklichkeit. Ich war frustriert. Dann entdeckte ich den Spachtel als Werkzeug für mich. Überschritt die Grenze des voreingenommenen Denkens und entdeckte: Metall war mir der bessere Pinsel. Damals schon.

Vor einem Jahr habe ich die Farben und Werkzeuge dann wieder entdeckt. In einer Phase, in der alles zu viel war. Ich brauchte etwas Ruhe, private Ablenkung und Geduld mit mir selbst. Deshalb machte ich wieder, was ich früher schon genoss. Den Geruch von Terpentin hatte ich sehr vermisst. Die Viskosität der bunten Masse faszinierte mich wieder – genauso wie damals. Ich malte drauf los und fing natürlich zunächst wieder mit Formen und Bildern des Alltags an und dachte: Ja, mal doch mal dies oder das. Wahrscheinlich bleibt das auch die nächsten Jahre so. Die Idee, ein wirklich schönes Portrait oder eine Landschaft zu malen, die strahlt wie ein Hopper und aus sich selbst heraus leuchtet – es ist eine schöne Vorstellung so etwas selbst zu können.

Foto/Bild Blut (05.06.2019)

Ich werde kein Hopper und das ist ja irgendwie auch gut so.

Nun male ich also in sehr seltenen Abständen wieder. Einfach drauf los. Wenn der Kopf eine Pause braucht, und wenn Herz und Bauch schüchtern danach schreien. Die Bilder werden sehr oft nicht fertig oder bleiben in Arbeitsstadien. Und auch jedes „fertige“ Bild durchläuft meist mehrere Zyklen. Nicht immer freiwillig. Erst gestern wollte ich Pollen von einer ersten Version mit einem Pinsel entfernen. Die Farbe war noch nicht so trocken, wie ich vermutete – das geschlossene Bild wurde gebrochen. Ich habe mich dann ganz kurz geärgert, versucht den Zustand zu retten, es wurde aber natürlich alles nur noch schlimmer. Auch der Ärger, dann die Verzweiflung. Es hilft nichts, dachte ich – ich muss warten und eine weitere Schicht suchen, die dem Bild eine neue Chance gibt.

Mir geht es meist um den Prozess der Entstehung. Diesen sollen die Bilder auch zeigen. Und von ihrer eigenen Materialität handeln. Manchmal ist ein zweites oder drittes Stadium sehr viel weniger gelungen, als der erste Anstrich. Doch es gibt natürlich nie ein Zurück, sondern nur ein Vorwärts und man kann nur wieder und weiter versuchen. Jedes Bild muss im Handeln an seine eigene Grenze geführt werden. Das ist ein Fortgang ohne Ende. Kann es sein. Mittlerweile zwinge ich mich dazu, Bilder im frühen Stadium auch mal so zu belassen oder ich lege sie einfach für eine Weile weg. Dieses Bild – oben im Anfangsstadium, unten in der nun trocknenden Version – braucht nur noch einen dezenten Rahmen. Einer der  nach Holz riecht und den Raum weiter mit Leben füllt.

Foto/Bild Blut (05.06.2019)

Gedicht aus dem Kontext der Entstehung und Reflexion über die Darstellung (als öffentlicher Dialog)

Blut //

wahrscheinlich musste sie irgendwo hin / die tiefe Zerrissenheit / mit Empathie / scheiternd am „stelle mir vor“ [Rede des*der Erzählers*in und/oder Protagonisten*in] / gelesene Abgründe der Phantasie / der Geilheit / der Gewalt //

tierische Natur wider sich selbst / psychologischer Wahnsinn / unbegreiflich auch Tage danach / und über die Sprache und in der Erzählung //

fortdauernd der Ekel vor dem Geruch der Verwesung / natürlicher Reflex / der nicht greifbar wird / nie / Trotz der Hilflosigkeit eines Lebens am Abgrund / und darunter / und darüber hinaus / und doch lange und / längst im freien Fall / ohne Hoffnung / doch nur den Aufprall als Ende zu suchen / und, um das „Ruhe in Frieden“ noch einmal zu spüren / und um einmal nur: sozial den Menschen abseits der Norm wieder zu finden / und um zu erleben, sich selbst / gemein und verträglich zu dulden. //

Ich arbeite zur Kneipe #dergoldenehandschuh / traurige Kulisse in der „wahren“ Erzählung von #heinzstrunk / beklemmender Schauplatz im Film von #fatihakin / und historisches Zeugnis dafür, dass Menschen Grenzen überschreiten, die mir im Versuch des nachvollziehenden Verstehens noch so fremd sind, dass mir die Sprache versiegt und nichts bleibt, außer hilflose Leere und die Gewissheit, wie normal es sich lebt und wie gut es mir geht, nur mit dem ästhetischen Blick auf die Grenze / aus der Entfernung / mit genügend Distanz / und ausreichend Sicherheit.

#strassengedicht #gebrauchslyrik#gedichte #sprache #bild #farbe#theorie #wissenschaft #literatur#clefu

Foto/Bild Blut (05.06.2019)

Parallelen mit und ohne Einfluss (und hier gezielt produzierte)

Eine seltsame Entdeckung habe ich gemacht. Sie schien einen Ersteindruck zu bestätigen, der mich vor wenigen Wochen beunruhigte. Ich hatte natürlich die ersten Seiten des Handschuhs kurz nach dem Kauf vor circa ein oder zwei Jahren „angelesen“, wie man so schön sagt. Der L-förmige Tresen von Seite fünfzehn2 kam dann auch zu Beginn in meinem Experiment vor. Meinen Text habe ich daraufhin geändert. In einer urigen Kneipe meinte ein Freund dann neulich erst zu mir – als ich den Sachverhalt anführte -, dass eigentlich fast alle Tresen in Kneipen L-förmig seien. Strunk und ich begegneten uns also in der Einfältigkeit der sich doch so häufig stupide wiederholenden Wirklichkeit.
„Fiete beobachtet gerne Schlägereien. Aus sicherer Entfernung.“ 3
Als ich dann gestern an die Szene der Kneipenschlägerei kam und las, dass auch dieser seltsame Protagonist und Serienmörder ein Beobachter in der Kneipe war und den sicheren Ort suchte, wurde ich erneut unruhig. Auch mein Held sucht die Kneipen auf, auch er wird dort nicht nüchtern bleiben und nicht zuletzt sucht er in der Kneipe eine soziale Kontur, damit er wenigstens irgendwo mit seinem Talent etwas anfangen kann. Und an diesem Punkt, stelle ich dann fest, wie Strunk, Fiete und mein Text sich in sehr unterschiedliche Richtungen entwickeln und entwickeln werden. Erstaunlich bleibt dennoch, dass Fiete und der Held meiner Erzählung sich durchaus ähnlich bleiben werden – aber auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Und: Ich habe zwar das letzte Kapitel noch nicht geschrieben – aber ein Serienmörder zu werden, getrieben von Geilheit, Alkohol und sozialem Selbstverlust – das ist keine Option für ein Ende, das den Titel tragen soll: Offen nach Bar (o.ä.) und dazu dient, den Fortgang des Lebens stets als soziale Chance zu begreifen.

Anmerkungen

  1. Heinz Strunk: Der goldene Handschuh, Rohwolt: Hamburg 2018 (2016), S. 176.

  2. Ebd.,  S. 15.

  3. Ebd.,  S. 197.

Foto Hamburg, 8. Januar 2011

Schreiben funktioniert in zwei Richtungen: Vorwärts, so wie man liest.1 Rückwärts, so wie man denkt. Hin und wieder blättere ich durch alte Dateien und finde Fotos von früher. Weiter unten sieht man eins aus Hamburg im Januar 2011. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht – dafür würde ich die Hand nicht ins Feuer legen,… ich bin mir eigentlich sicher, dass es um Silvester entstanden sein muss. Wir trafen uns Diebsteich, Türen wurden ausgehängt als der Gastgeber schon auf der Reeperbahn war, aber seine Gäste*innen noch nicht. Irgendwo dazwischen war ich dabei und – jetzt hat sie mich doch getäuscht! Es war ein anderes Jahr: In der Firma des Freundes, in einem Hochhaus neben der Alster. Das müsste stimmen…,- glaube ich!

Über die Jahre verfolge ich den eigenen Blick und seitdem ich an meiner Doktorarbeit sitze und die Sprache noch genauer untersuche als früher, das Sprechen und Schreiben beobachte und darüber analytisch grüble, seitdem suche ich manchmal zwischen meinen Dateien und Datenbanken die Anfänge des Schreibens. Manche davon sind befremdlich, andere Texte oder Worte sind nach Meinung der Experten*innen qualitativ „schlecht“. Literatur ist es irgendwie trotzdem. Masse gegen das Vergessen und für das Erschaffen einer ganz eigenen Welt, deren Wirklichkeit uns vor und zurück führt und dabei begleitet, in unserem Leben den Prototypen zu entdecken und zu entwickeln. Bis wir am Ende zur Präsentation müssen und ganz genüsslich am Zeitlimit scheitern.

Foto Hamburg, 8. Januar 2011

„Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“

Es ist natürlich hier und heute noch nicht vorbei. Ich habe einen Text gefunden, den ich gar ich nicht so schlecht finde. Ich habe mir damals die Aufgabe gestellt, Texte mit 1500 Zeichen zu schreiben. Ich müsste noch zwei, drei andere finden – demnächst. Je nach Status der Erinnerung und Bestand im Archiv. Vielleicht beim digitalen Staubwischen oder dann, wenn ich Kisten packe und an einen anderen Ort umziehe. Vielleicht auch einfach, wenn der Platz im Keller eng wird und man die eigene Vergangenheit als strenge*r Archivar*in kassieren muss. Das folgende Verwirrspiel ist heute fast zehn Jahre alt. Klüger als früher bin ich nicht. Aber gelassener, weil ich weiß, dass ich nicht an der Lösung des Rätsels gescheitert bin, sondern im Erkennen des Spiels.

Hier Hinweis aus der Regie:
Der*Die Zirkusdirektor*in ruft: „Bühne frei!“, im Hintergrund spielt ein kleines Orchester pathetische Blasmusik, angenehm schief, auffallend lebendig. 

*** Vorhang ***

29.10.2009

Eine komische Situation

Er steigt ein, sieht umher, sieht eigentlich nichts. Station für Station das gleiche Spiel, bis sie einsteigt und ihn mitbringt. Normalerweise ist er ein Grund für ihn, sie nicht anzusehen. Doch heute ist es anders, denn er liegt hilflos da und vermittelt dennoch friedvolle Ruhe. Vielleicht gibt es ihn auch, der ihn als den Schwächeren zeigt, doch nicht hier, nicht jetzt. Sie ist alleine mit ihm. Also blickt er sie an, doch ist schüchtern und schämt sich sogleich seiner glänzenden Augen. Das Lügen fällt ihm immer schon schwer, und so kann er seine Begeisterung nicht kaschieren. Ihm geht es, als würde sein ganzer Körper ganz plötzlich rot glühen.

Er traut sich nicht, sie weiter anzusehen. Seine Gefühle übermannen ihn. Er wendet seinen Blick ab, schaut wirr umher und sein Blick landet im Wagen. Dann findet er ihn doch, den Hilflosen, der den Hilflosen schwachmacht. Er ist klein, seine Wangen sind zartrosa und seine Augen blau. Er bemerkt, dass er nicht weiß, welche Farbe ihre haben; doch um ihre geht es, nicht um ihn, nicht um seine. Nun blickt er wieder nach oben und sucht den Umweg über die Spiegelungen im Fenster. Er sieht sie, wie sie da steht, lächelt und wie ihre Wangen erstrahlen. Dann lüftet sich das Geheimnis: Ihre Augen sind blau und schauen ihn an. Sie schaut ihn an! Er schwenkt seinen Kopf und jetzt treffen sich beider Blicke. Für einen Moment sind sie im selben Waggon. Es ist die nächste Station. Sie geht mit ihm davon, ohne, dass er weiß, wer sie ist, sie weiß, wer er ist und wer er wird, wer wer und was, und was wird. Es ist eine komische Situation.

Schlussbemerkung des Autors:
Die in Teilen holprige Sprache entspricht dem Zustand der Stoßdämpfer im fahrenden Zug. Auf eine (automatische) Bildstabilisierung wurde zugunsten der Authentizität verzichtet. Eine Kommentarfunktion ist an dieser Stelle nicht vorgesehen.

*** Ende ***

Anmerkungen

  1. Im einfachsten Sinne und ohne berücksichtigte Sprünge.