Neulich: Ich mache ja hin und wieder so eine Art Freestyle-Poesie. Straßengedichte. Gebrauchslyrik. Zettel und Stift oder auch digital. Ab und an ein Foto. Manchmal beginnt es mit einem Wort. Dann schreibe ich, bis es gut ist. Dann höre ich auf. Und lese. Verändere meist nicht mehr viel. Korrekturen? Ja. Dann im nächsten Gedicht.

P.S.: Ich mache auch mal was offensichtlich Fröhliches. Demnächst. Bald. Nicht als Korrektur. Vielleicht als andere Seite. Oder so. Follow the white rabbit on Instagram oder einfach hier.

Schönes Wochenende
der #clefu

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Aufrecht und dunkel
begegnen sich selten
und wenn
dann im Verborgenen
dort, wo nur ein Schimmer
vom Tageslicht bleibt
Rest, den man
nicht verdecken kann
wie die Narbe
des ewigen
Lebens
.

Angeblich ewig
sagen
die
Christen

glaube
ich
.

In der Dunkelheit
bekomme ich
meistens
Angst
„… alleine?“
Nicht nur
Auch mit
Anderen
Freunden
Vertrauten
Bekannten
Ehemals Fremden

Aus der Entfernung
höre ich das Rufen
das gar nicht
so düster schallt
weil es meist
ruhig ist
aber ich
höre das Echo
voraus
.

Manchmal
gehe ich trotzdem
Schritt für Schritt
hinein durch die Nacht
und selten begegnet
mir eine*r
noch seltener
die
pure Gewalt
noch seltener
Wahrheit &
Liebe
.

Aufrichtig
gehe ich wieder
und wieder
und wieder
in zwei
Richtungen
eine vertraute
die andere
unbekannt
hin und
her
vor und
zurück
bis es
soweit ist
dass das Licht
sich verrät
und die
Dunkelheit
trägt
.

Und mich
auch
.