[Nacht, dunkle Straße. Abseits der Elektrizität. Irgendwann im September. Laub, Wind – leichter Nieselregen. Mann in zerrissenen Frauenkleidern spricht auswendig und zu sich selbst.]

Lustig auf den Kopf, mein Liebchen,1 [- bleib ruhig auf dem Boden, Junge.]
Stell‘ dich, [– Nein –] in die Luft die Bein‘! [Nein, heißt nicht das Gegenteil!]
Heißa! [- dann verbrennst Du Dich!]
ich will [nicht] sein dein Bübchen, [NEIN, mich verbrennst Du nicht.]
[„]Heute Nacht soll Hochzeit sein![“ , sagte er und fiel in den Graben.]

[Tagesanbruch. Jemand tritt auf und weckt die Stimme, die sogleich wieder zu sich redet.]

Wenn du Shakespear kannst vertragen, [kann ich besser als das Leben Du…]
O du liebe Unschuld du! [Erklär mir diese Kategorie an Dir.]
Wirst du mich wohl auch ertragen [Ist das schon ein Teil von ihr?]
Und noch Jedermann dazu. – [Ertrag Dich selbst, du armer Kerl.]

[Jemand schaltet eine Lampe an. Schaut langsam in die Dunkelheit des Zimmers. Langsam, ernüchtert beginnt eine trockene Stimme.]

[An sich bin ich weder gut noch schlecht; Dein Denken macht mich erst dazu und bleibt mein Gefängnis.]

[Licht aus. Ab.]

Anmerkungen

  1. Eichendorff